Krebserkrankungen und ihre Behandlungen verursachen hohe seelische und materielle Belastungen, die eine Familie allein kaum verkraften kann. Bei der Bewältigung der furchtbaren Krankheit war es den Eltern ein Bedürfnis, sich gegenseitig Trost und Hilfe zu spenden. Ihre eigenen Erfahrungen wollten sie vermitteln und optimale Behandlungsmöglichkeiten für ihre Kinder erreichen. All dies war die Triebkraft für die Gründung des Vereins.
Nur der selbst Betroffene weiß um die Ängste, die schlaflosen Nächte, die vielen offenen Fragen, die Zweifel, ja das Verzweifeln in Krisensituationen und nicht zuletzt auch um den Schmerz, wenn man den Kampf gegen die Krankheit verliert und das geliebte Kind in seinen letzten Stunden begleiten muss.
Am 07. Juni 1990 traf sich eine kleine Gruppe betroffener Eltern mit Ärzten und Schwestern in der Kinderklinik der damaligen Medizinischen Akademie Dresden, um einen Verein zur Unterstützung krebskranker Kinder und ihrer Familien ins Leben zu rufen.
Wir sind Eltern, deren Kinder in den onkologischen Stationen in Dresden behandelt wurden bzw. werden. Uns zur Seite stehen Ärzte, Krankenschwestern, Psychologen, Lehrer, Kindererzieherinnen sowie viele Freunde und Helfer.
Im Jahr 2003 erfolgte die Umbenennung des Förderkreises, so dass wir jetzt den Namen "Sonnenstrahl e.V. Dresden, Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche" tragen.
Unser Förderkreis ist ein gemeinnütziger Verein, dem mittlerweile über 600 Mitglieder angehören. Wir freuen uns Herrn Erich Iltgen und Frau Prof. Angelika Meeth-Milbradt als Schirmherren für Verein und Villa, die wir am 09.12.03 beziehen konnten, gewonnen zu haben.



